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 Atomkraftgegner demonstrieren in Potsdam
Geschrieben von mikew am Dienstag, 27. Juli 2010
Atomkraftgegner haben vor dem Wahlkreisbüro der
CDU-Bundestagsabgeordneten Katherina Reiche in Potsdam gegen die
Energiepolitik der Bundesregierung protestiert. Reiche müsse
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem Kurswechsel in der
Atompolitik bringen, heißt es in einer Mitteilung der Organisatoren vom
Montag in Potsdam. An dem Protest vor dem Wahlkreisbüro haben sich nach
Angaben der Polizei rund 50 Demonstranten beteiligt. Der Erfolg bei
erneuerbaren Energien mache längere Laufzeiten für Atomkraftwerke
überflüssig, wird argumentiert.
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Atomkraftgegner demonstrieren in Potsdam
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| Yer Michelini * schreibt am 12.04.2011 14:49: |
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Die Experten streiten sich wieder, was für uns und unsere Umwelt besser sei. Gerade jetzt hat Obama die Planung und den Bau von Kernkraftwerken den USA gefordert. Mit Atomkraft könne man ohne Freisetzen von großen Mengen an Chemiekalien Strom produzieren. Sogar berühmte Ökoaktivisten und auch Altbundeskanzler Kohl warnen uns vor einem überstürzten Atomausstieg. AKWs sind nur wenn etwas schiefgeht gefährlich, Kohlkraftwerke hingegen immer. So oder so, jeder Einzelne kann sofort etwas dagegen tun, indem wir den Energieverbrauch senken - und somit auch Kosten sparen - . Beim Kochen z.B. spart ein stromsparender Herd gegebüberm klassischen Elektroherd ca. 30-40 % Energie. Deckel drauf auf die Töpfe spart 70 % Energie, Schnellkochtopf spart bis zu einem Drittel Energie. Oder ganz einfache Tipps: Passende Topfdurchmesser, Töpfe sollten nicht kleiner sein als die Platte, denn dann geht ungenutzte Energie verloren. Jeder Einzele sollte Strom sparen. Häufig sind die, die am meisten den Umweltschutz fordern wollen im kleinen privaten die größten Umweltverschmutzer. Auf dieser Webseite gibt es noch einige wichtige Tipps, was wir im privaten Haushalt machen können, um den Kampf gegen die Atomenergie zu gewinnen.
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| A.O. * schreibt am 15.09.2010 22:15: |
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Ich finde den Artikel der PNN weniger gut. Weder hat der zitierte Demoteilnehmer gesagt, dass Greenpeace Energy Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung liefert, noch ist das der Internetpräsenz von GP Energy zu entnehmen (im Gegenteil: Alles - angeblich - regenerativ).
Wahrscheinlich sollte diese Fehlinformation eine Überleitung zur KWK der Stadtwerke sein. Diese Verbindung wäre aber auch ohne Falschaussage gegangen, immerhin befürwortet Greenpeace Energy Kraft-Wärme-Kopplung als "Brückentechnologie".
Wie dem auch sei ... ein Artikel mit offensichtlicher Fehlinformation ist einfach nicht "gut" zu nennen ...
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| Jörg Gehlert * schreibt am 28.07.2010 09:49: |
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ein guter Artikel der Potsdamer Neueste Nachrichten PNN:
Innenstadt - Mit Tröten, Trillerpfeifen und lautem, rhythmischem Trommeln haben Atomkraftgegner gestern in der Friedrich-Ebert-Straße gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken demonstriert. Vor dem Wahlkreisbüro der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, der Potsdamer CDU-Vorsitzenden Katherina Reiche, inszenierten die etwa 50 Atomkraftgegner einen „Atom-Alarm“. Simon Wohlfahrt vom Potsdam Organisationsteam begründete die lautstarke Aktion damit, die Bundespolitikerin, die gestern nicht in Potsdam weilte, habe „sich auch schon positiv zur Atomkraft geäußert“. Die Protestanten hinterlegten im Wahlkreisbüro Reiches die Erklärung „Atomkraft abschalten“, die laut Wohlfahrt von 155 000 Bundesbürgern unterschrieben wurde. „Laufzeitverlängerungen sind unverantwortlich“, sagte der Sprecher der Atomkraftgegner. Mit jedem zusätzlichen Betriebsjahr „wächst der Atommüllberg und mit dem Alter der Anlagen auch das Risiko eines Gaus“.
Der Potsdamer Armin Olunczek, der an der Demonstration teilnahm, erklärte den PNN, er habe sich als Stromkunde längst vom Atomstrom unabhängig gemacht. Er beziehe Strom des unabhängigen Ökostrom-Anbieters Greenpeace-Energy, der jeweils die Hälfte seines Stromes aus regenerativen Energiequellen wie Wind, Sonne oder Wasserkraft sowie aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit Erdgas als Brennstoff bezieht. Zwar produzieren die Stadtwerke Potsdam ihren Strom auch in Kraft-Wärme-Kopplung, in dem beim Verbrennen von Erdgas nicht nur Strom , sondern auch Fernwärme produziert wird. Jedoch reiche ihm dabei der Sonnen- und Windkraft-Anteil nicht, sagte Olunczek. Zudem lieferten die Stadtwerke auch Atomstrom.
„Das ist kein Geheimnis“, sagte dazu gestern Stadtwerkesprecher Stefan Klotz. Im Sommer, wenn weniger Fernwärme benötigt wird, werde auch weniger Strom im Gaskraftwerk produziert und stattdessen aus dem deutschen Verbundnetz Strom zugekauft. Dieser „Deutschland-Mix“ enthalte auch Strom aus Atomkraft. 2008 lieferten die Stadtwerke daher 2,47 Prozent Atomstrom an die Potsdamer Kunden. Der Bundesdurchschnitt, so der Stadtwerke-Sprecher, liege bei 25,4 Prozent Atomstrom. 19,2 Prozent des Stadtwerke-Stroms stamme aus erneuerbaren Energien, der Bundesdurchschnitt liege bei nur 15,8 Prozent. gb
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